Unsere Reisen

 

Am 1. April 2004 - und das war kein Aprilscherz - haben wir uns das erste Reisemobil gekauft. Seit wir das erste mal so ein Gefährt von Innen gesehen hatten, war das unser Traum.

                                    

Wir haben vorher nie Camping gemacht, abgesehen von unserer Kinderzeit. Da waren wir mit unseren Eltern an der Ostsee und vielleicht sind wir uns schon dort auf einem Campingplatz begegnet. Die Ziele unserer Eltern waren die Gleichen.

 

                      

Unser erstes Ziel mit unserem Mobil war Bremen.  Wir haben einen Stellplatz auf der Werder-Insel gefunden und mittels einer kleinen Fähre gelangten wir in wenigen Minuten in die Stadt. Leider war hier der Bau-Boom ausgebrochen! Rund um den Marktplatz waren die Straßen aufgerissen und nur die Straßenbahntrassen waren noch unbeschädigt - eine einzige Großbaustelle.

Uns interressieren hauptsächlich die Altstadtbezirke.  Schön an Bremen ist, daß hier fast alle Sehenswürdigkeiten recht Zentral beieinander stehen. Und so führt uns unser Weg zum Markt, in die Böttcherstraße - ein besonderes im alten Stil erbautes Stadtviertel und natürlich, wie könnte es anders sein, in den Schnoor, der Keimzelle Bremens, mit den kleinen winkligen Gassen und liebevoll restaurierten Häusern.

                                                                                                            

                                                                                     

Die Stadt Stade wartet sogar mit zwei Stellplätzen für uns Wohnmobilisten auf. Wir entscheiden uns für den innenstadtnahen Platz an der Salztorstraße.   Nur wenige Schritte sind es bis  in die in den letzten Jahren vorbildlich restaurierte Altstadt . Deutlich erkennt man am Baustil  den Einfluß der Hanse, der Stade als kleine Schwester Hamburgs angehörte. Heute hat der Hafen keine große Bedeutung mehr.  Heute kommen dafür mehr Touristen in die schöne Stadt.

                                                                          

Jork ist das Zentrum des Obstanbaugebietes im Alten Land vor den Toren Hamburgs. Neben Äpfeln erfreuen uns die herrlich süssen Knubberkirschen, Schattmorellen, Zwetschen und vieles mehr.

Typisch für diesen Landstrich sind die schönen, oft recht großen Fachwerkhäuser hinter dem Elbdeich.

                                       

Auch in Buxtehude, der Stadt des Wettrennens Hase gegen Igel,hat man ein Herz für uns Mobilisten. Der Stellplatz liegt in unmittelbarer Zentrumsnähe.

Wie auch in Stade so ist auch hier der Altstadtkern liebevoll restauriert und durch viele Retaurantbetriebe und Gaststätten auch abends noch recht belebt.

                                               

Die kleine Stadt an der Elbe hat noch mit den Auswirkungen der ehemaligen Zonenrandlage zu kämpfen. Erst langsam kommen die Menschen in diese Region zurück und ganz langsam verbessert sich die wirtschaftliche Lage. Der Innenstadtbereich wird nach und nach saniert - aber es bleibt noch viel zu tun.

                                                                  

Nach Gifhorn kamen wir wegen des über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Mühlenmuseums mit Müller- und Backhaus. Der dort feilgebotene Butterkuchen ist eine Sünde wert!!! Das sagt Euch eine Diabetikerin. Aber auch das Schmalzbrot und der Bienenstich brauchen einen Vergleich nicht zu scheuen. Auf dem Gelände finden wir noch eine Besonderheit. Die Grabstelle der "Deutschen Mark".

Im Anschluß an das Mühlenmuseum entstehtz. Zt. ein russisches Dorf. Die russisch-orthodoxe Kirche ist bereits fertiggestellt und weithin sichtbar.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind das Renaissance-Schloß aus dem 16. Jh. , die schlichte barocke St. Nikolai-Kirche aus dem 18. Jh. und der Ratsweinkeller von 1562.

                                                                                           

Die ehemalige Residenzstadt der braunschweiger Herzöge wurde im 16. Jh. als erste planmäßig angelegte Stadt in Deutschland konzipiert.

Die Residenzzeit war eine Epoche kultureller Blüte. Danach verfil Wolfenbüttel in jahrhundertelange Bedeutungslosigkeit und erlebte kaum städtebauliche Veränderungen, so daß es noch heute den mittelalterlichen Charme der Fürstenresidenz ausstrahlt. Herausragende  Baudenkmäler sind das prachtvolle Schloß, die Herzog-August-Bibliothek und das Zeughaus, sowie die gesamte Innenstadt.

                                                                  

Residenzstadt Heinrichs des Löwen Mitte des 12. Jh. und Mitlied der Hanse. Mittelpunkt des historischen Kerns bildet der Burgplatz mit der Burg Dankwarderode, großartigen Fachwerkhäusern, dem Landesmuseum und dem romanischen Dom mit dem Grabmal Heinrich des Löwen. Weitere Sehenswürdigkeiten ist das Hundertwasser.Haus, die St. Magni-Kirche in einem Kreis alter Fachwerkhäuser und das barock-klassizischtische Schloß Richmond, um nur einige wenige an dieser Stelle zu nennen.

                                       

Fast wären wiran diesem Kleinod vorbeigefahren. Die Bundesstraße führt außen an der Stadtmauer vorbei und erst auf dem Rest konnten wir einen kleinen Blick auf das Innere erhaschen. Das veranlaßte uns, hier einen Parkplatz aufzusuchen.

Der kleine Ort am Elm wird beherrscht durch die im Volksmund "Kaiserdom" genannte ehemalige Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert. Die imposante dreischiffige Basilika mit reichem plastischem Schmuckwerk. In der Stadt finden wir auch noch viele schöne Fachwerkhäuser.